Wo steckt es drin?

Erdöl ist in unserem Alltag schlichtweg allgegenwärtig und die moderne Industriegesellschaft ohne den Rohstoff Erdöl kaum vorstellbar. Bis in die 1920er Jahre blieb die Verwendung als Leuchtmittel die wichtigste Nutzung von Erdöl.  Heute nehmen mehr als zwei Drittel des Erdöls ihren Weg durch den Schlot und werden als Energiequelle für Heizungsanlagen oder in Heizkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt. Weiterverarbeitet zu Benzin dient das Erdöl als Brennstoff für unsere Autos.

Vom Sofa bis zur CD: Erdöl bestimmt das Leben

Das restliche Öl steckt in irgendeiner Form in nahezu allen Produkten des täglichen Lebens. Vor allem für die chemische Industrie ist Erdöl ein wichtiger Rohstoff. Etwa zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdöls wird allein dort eingesetzt. 80 Prozent der Produkte des Chemikonzerns BASF basieren auf Rohöl. Das allseits bekannte Polyvinylchlorid, kurz PVC, wird aus Erdöl gewonnen und steckt in Fensterrahmen, Fußbodenbelägen und medizinischen Geräten wie Schläuchen. Aus dem Erdöl enthaltenden Polyurethan beispielsweise sind die Schaumstoffe in Polstermöbeln und Matratzen hergestellt. 60 Liter Erdöl sind durchschnittlich in einer Couch verarbeitet. Ebenfalls auf Erdöl basierend und häufig auf Waschzetteln zu finden: Polyamid – der Stoff, aus dem Synthetikfasern wie Nylon bestehen. Wasch- und Reinigungsmittel bauen auf dem Stoff Ethylenoxid auf, der ebenso aus Erdöl produziert wird. Von Behältnissen für die Nahrungsmittelindustrie, über CDs und DVDs bis hin zu pharmazeutischen Produkten wie Medikamenten und Kosmetika – Erdöl macht so vieles möglich.

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