Gewässer- und Umweltschutz


Alle Arbeiten stehen unter Aufsicht des Landesamtes für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. Diese und andere Fachbehörden wie etwa die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd und die lokalen Umwelt-, Gewässer- und Naturschutzbehörden achten darauf, dass die in Rheinland-Pfalz und ganz Deutschland geltenden,  sehr hohen Umweltstandards eingehalten werden und überwachen diese laufend.

Wie werden Bohrloch und Bohrplatz abgedichtet?

Zum Schutz von Grund- und Trinkwasser werden die oberen Teile des Bohrlochs durch ein Standrohr abgedichtet. Das Bohrloch wird außerdem durch ein System aus Stahlrohren  und Zementierung gegenüber der Umgebung hermetisch abgedichtet. Die erste Abdichtung reicht im Fall von Speyer ca. 50 Meter tief. Die Dichtigkeit des Rohrsystems wird durch ständige Drucküberwachung gewährleistet.

In der Tiefe verhindert die Kombination von Stahlrohren mit Zementabdichtungen einen Austausch von geförderten Stoffen mit den verschiedenen Gesteinsschichten.  Der gesamte Bohrplatz ist versiegelt und mit einem umlaufenden Rinnensystem und Auffangbecken ausgestattet. Der ausgebaute Raum rings um die Bohrstelle besteht aus wasserundurchlässigem Stahlbeton.

Was passiert nach Förderende?

Beanspruchte Flächen werden nach Nutzung für die Erdölgewinnung rekultiviert und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Die Bohrlöcher werden zur dauerhaften und sicheren Absperrung aller erbohrten Erdschichten gegenüber Erdoberfläche und Grundwasser mit Zement aufgefüllt. Alle Betriebseinrichtungen werden vollständig entfernt und umfangreiche Neubepflanzungen vorgenommen.

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