Nachhaltig mobil mit Strom aus heimischer Erdöl-Förderung

Firmenwagenflotte wird auf E-Mobile umgestellt

10.11.2016

ENGIE E&P Deutschland, die seit 2008 im Konsortium mit der Palatina GeoCon in der Domstadt Erdöl fördert, hat jetzt damit begonnen, ihre Firmenwagenflotte in Speyer auf umweltfreundliche Elektro-Mobile umzustellen. Das Besondere: Der Strom im Tank stammt auch aus der heimischen Erdölförderung. Denn bei dieser wird aus dem  gewonnenen Nassöl  das Begleitgas separiert. Dieses wird in Blockheizkraftwerken auf den beiden Betriebsplätzen in Strom und Wärme umgewandelt, die für die eigene Energieversorgung des Betriebes verwendet werden – und nun auch für die E-Autos. An den beiden Betriebsplätzen in Speyer wurden dafür nun auch Ladestationen installiert.

Erdöl und erneuerbare Energien – dies ist kein Widerspruch, ist das Konsortium überzeugt. „Mit unseren neuen E-Autos wollen wir unser Engagement für die Umwelt zeigen, denn eigentlich ist Erdöl ein zu wertvoller Rohstoff, um ihn als Kraftstoff zu verwenden“, betont Bernard Prost, Geschäftsbereichsleiter Süd von ENGIE.

Erdöl als Rohstoff spielt eine wesentliche Rolle als wertvoller Ausgangsstoff für viele Industrien, z.B. in der chemischen oder pharmazeutischen Industrie. Es ist der eigentliche Grundstoff für diverse Produkte, die unseren Alltag bestimmen. Dazu gehören zum Beispiel Kunststoffe, Lacke und Kosmetika. Sogar in der Herstellung von Technologien für die Energiewende wie beispielsweise von Solarzellen kommt Erdöl zum Einsatz.

Um die Veränderungen im Energiesektor zu begleiten, hat die damalige GDF SUEZ-Gruppe im April 2015 beschlossen, sich den neuen Namen ENGIE zu geben.

 

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