Nach der Flucht wieder in den Alltag finden - Konsortium gibt syrischem Praktikanten berufliche Perspektive im Erdölbetrieb Speyer

Seit zehn Monaten lebt Badirkhan J. in Speyer. Schon im Sommer sammelte er Erfahrungen als Praktikant im Erdöl-Betrieb Speyer. Nun ist es dem Konsortium aus GDF SUEZ E&P Deutschland GmbH (ENGIE) und Palatina GeoCon & Co. KG gelungen, ihm trotz der nicht einfachen rechtlichen Voraussetzungen im Asylverfahren eine längerfristige Perspektive zu bieten und ihm zunächst für ein Jahr eine berufsqualifizierende Beschäftigung anzubieten.

„Als lokale Firmen vor Ort haben wir auch immer eine soziale Verantwortung, so dass unsere Unterstützung in diesem Fall selbstverständlich ist. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, dem engagierten jungen Mann nun eine längerfristige Perspektive zu bieten“, erklärt der Asset Manager Süd der GDF SUEZ, Bernard Prost. In seiner Heimat Syrien hat der heute 23-Jährige am syrischen Petroleum-Institut Bohrtechnik studiert und in der „Syrian Petroleum Company“ als Bohrtechniker zwei Bohrungen niedergebracht, bevor der Bürgerkrieg plötzlich alles stoppte und für die Menschen alles veränderte. Der 23-Jährige musste seine Heimat verlassen und floh.

In Speyer sei er direkt sehr gut aufgenommen worden, habe schnell Anschluss gefunden, berichtet er. Was ihm jedoch fehlte, war eine tägliche Aufgabe, seine Arbeit. Daher war er froh über die Möglichkeit, im Erdölbetrieb Speyer zunächst ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren zu können: „Ich habe sehr nette Leute kennengelernt und viel von den Kollegen im Förderbetrieb gelernt“, erklärt er. Im Anschluss an sein Praktikum absolvierte Badirkhan zunächst einen weiteren Sprachkurs, obwohl sein Deutsch schon jetzt fast fehlerfrei ist. Er wünschte sich, anschließend wieder in den Betrieb zurückkehren zu können – was er nun seit Ende Oktober darf.

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